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Neue Gaskraftwerke könnten deutlich teureren Strom liefern

Inhaltsverzeichnis:

Kostenanalyse der Energiewende

Der mögliche Neubau von Gaskraftwerken sorgt in Deutschland seit einiger Zeit für eine intensive energiepolitische Debatte. Die Anlagen sollen künftig vor allem dann Strom erzeugen, wenn Wind- und Solaranlagen aufgrund von Wetterlagen nur wenig Energie liefern. Eine aktuelle Kostenanalyse stellt jedoch infrage, ob dieser Ansatz langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist.

Neue-Gaskraftwerke

1. Studie untersucht reale Gesamtkosten von Strom aus Erdgas

Eine Untersuchung des Forums Ökologische Marktwirtschaft (FÖS), erstellt im Auftrag der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, deutet darauf hin, dass Strom aus neuen Gaskraftwerken deutlich höhere Gesamtkosten verursachen könnte als Energie aus erneuerbaren Quellen mit entsprechenden Backup-Lösungen. Besonders groß fällt der Unterschied aus, wenn neben den reinen Produktionskosten auch Umwelt- und Klimafolgen berücksichtigt werden.

Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, welche Kosten tatsächlich entstehen, wenn neue Gaskraftwerke als flexible Reserve im Stromsystem betrieben werden. In der politischen Diskussion stehen häufig vor allem die direkten Kosten der Stromproduktion im Fokus –etwa Investitionen in Kraftwerksanlagen, Betriebsausgaben oder Brennstoffpreise.

Die Studie erweitert diese Perspektive deutlich und berücksichtigt auch sogenannte externe Kosten, darunter volkswirtschaftliche Schäden durch Treibhausgasemissionen sowie mögliche Risiken durch steigende Gaspreise in den kommenden Jahren.

Die Autoren der Analyse kommen zu einem klaren Ergebnis:
„Die wahren Kosten von Strom aus Gaskraftwerken sind dreimal höher als die reinen Stromgestehungskosten.“

Je nach Szenario könnten die gesamten gesellschaftlichen Kosten der Stromproduktion aus neuen Gaskraftwerken laut Untersuchung sogar Werte von bis zu 67 Cent pro Kilowattstunde erreichen.

2. Fossile Reservekraftwerke verlieren wirtschaftliche Vorteile

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Bewertung fossiler Kraftwerke zunehmend verändert. Während sie lange als flexible Ergänzung zu erneuerbaren Energien galten, könnten steigende Emissionskosten und volatile Brennstoffpreise diesen Vorteil deutlich verringern.

In Stromsystemen mit wachsendem Anteil von Wind- und Solarenergie laufen Reservekraftwerke häufig nur wenige Stunden im Jahr. Dadurch verteilen sich Investitionskosten auf eine geringere Strommenge, was die Kosten pro Kilowattstunde erhöht.

Zusätzlich können externe Faktoren wie CO₂-Kosten oder Importpreise für fossile Energieträger die Wirtschaftlichkeit weiter beeinflussen. Die Analyse legt deshalb nahe, dass neue Gaskraftwerke langfristig weniger attraktiv sein könnten als bislang angenommen.

3. Warum erneuerbare Backups wirtschaftlich attraktiver werden

Ein zentraler Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Stromquellen liegt in der Kostenstruktur. Während Gaskraftwerke dauerhaft Brennstoff benötigen, entstehen bei Wind- und Solaranlagen die meisten Kosten bereits während der Bauphase.

Nach der Inbetriebnahme erzeugen erneuerbare Anlagen Strom weitgehend ohne zusätzliche Brennstoffkosten. Dadurch sind sie weniger abhängig von Preisschwankungen auf internationalen Energiemärkten.

In Kombination mit Technologien zur Flexibilisierung des Stromsystems können erneuerbare Energien zudem Versorgungslücken ausgleichen. Dazu zählen Batteriespeicher, flexible Stromnachfrage in Industrie und Haushalten sowie perspektivisch Kraftwerke auf Basis von grünem Wasserstoff.

Solche Lösungen könnten langfristig kostengünstiger sein als zusätzliche fossile Reservekraftwerke.

Ein weiterer Vorteil erneuerbarer Systeme liegt zudem in ihrer zunehmenden technischen Reife. In den vergangenen Jahren sind sowohl die Kosten für Solar- und Windanlagen als auch für Batteriespeicher deutlich gesunken. Gleichzeitig verbessern digitale Steuerungssysteme und intelligente Netze die Integration dieser Technologien in das Stromsystem. Dadurch können erneuerbare Energien nicht nur günstiger Strom erzeugen, sondern auch immer zuverlässiger zur Stabilität der Energieversorgung beitragen.

Langfristig könnte diese Kombination aus sinkenden Investitionskosten, technologischem Fortschritt und flexiblen Speichermöglichkeiten den wirtschaftlichen Vorteil gegenüber fossilen Reservekraftwerken weiter vergrößern.

4. Fazit: Wirtschaftlichkeit neuer Gaskraftwerke bleibt umstritten

Die Studie bringt neue Aspekte in die Diskussion über die Rolle von Gaskraftwerken in der Energiewende ein. Sie zeigt, dass Strom aus solchen Anlagen deutlich höhere Gesamtkosten verursachen könnte, wenn neben Produktionskosten auch Umwelt- und Klimafolgen berücksichtigt werden.

Gleichzeitig bleibt die Sicherung der Stromversorgung eine zentrale Herausforderung. Flexible Kraftwerke sollen Energie liefern, wenn erneuerbare Quellen vorübergehend weniger Strom erzeugen.

Die Analyse legt jedoch nahe, dass Kombinationen aus erneuerbaren Energien, Speichern und anderen Flexibilitätsoptionen langfristig wirtschaftlicher sein könnten. Für die Energiepolitik bedeutet das, Kosten, Klimaziele und Versorgungssicherheit künftig stärker gemeinsam zu bewerten.

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