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Verteilnetzbetreiber erwarten starken Zuwachs

Inhaltsverzeichnis:

Nahezu vervierfachte Photovoltaik-Leistung und starkes Wachstum von Batterie-speichern

Die deutschen Verteilnetzbetreiber stellen sich bis zum Jahr 2045 auf einen umfassenden Ausbau der Photovoltaik und einen deutlichen Anstieg bei Batteriespeichern ein. Damit stehen die Stromverteilnetze vor einem grundlegenden Wandel. Prognosen zufolge soll sich die installierte Solarleistung nahezu vervierfachen, während die Kapazitäten von Stromspeichern massiv zunehmen. Diese Entwicklung wirft zentrale Fragen zur zukünftigen Netzstruktur, zur Versorgungssicherheit und zur Umsetzung der Energiewende auf.

1. Regionalszenarien verdeutlichen das Ausmaß des Solar-Ausbaus

Für die kommenden zwei Jahrzehnte rechnen die Verteilnetzbetreiber mit einem Solar-Ausbau, der deutlich über das bisher Erreichte hinausgeht. Aktuelle Regionalszenarien zeigen, dass die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2045 auf rund 425 Gigawatt anwachsen könnte.

Im Vergleich zum heutigen Anlagenbestand entspräche dies nahezu einer Vervierfachung. Die Prognosen basieren auf gemeinsamen Analysen der größten Verteilnetzbetreiber und wurden zu Beginn des Jahres veröffentlicht. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die langfristige Planung der regionalen Stromnetze.

Die Szenarien geben Aufschluss darüber, welche Anschlussleistungen künftig zu erwarten sind und welche Investitionen erforderlich werden, um einen sicheren und stabilen Netzbetrieb zu gewährleisten. Zugleich wird deutlich, dass der Ausbau der Photovoltaik eng mit weiteren Entwicklungen im Energiesystem verknüpft ist.

2. Batteriespeicher gewinnen stark an Bedeutung

Signifikant dynamisch fällt der erwartete Zuwachs bei Batteriespeichern aus. Bis 2045 könnte sich die an die Verteilnetze angeschlossene Speicherleistung um ein Vielfaches erhöhen. Während Speicher bisher nur eine begrenzte Rolle im Netzbetrieb spielen, werden sie künftig zu einem zentralen Baustein für Flexibilität und Versorgungssicherheit.

Die Funktion der Großspeicher soll dabei sein, Stromüberschüsse aus erneuerbaren Energien aufzunehmen und zeitlich zu verschieben. Gleichzeitig steigt die Zahl dezentraler Speicher in Haushalten und Gewerbebetrieben, die häufig in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Diese Entwicklung erhöht die Anforderungen an Netzsteuerung, Prognosen und Betriebsführung deutlich.

3. Netzausbau rückt in den Mittelpunkt der Energiewende

Der gleichzeitige Ausbau von Photovoltaik, Batteriespeichern und neuen elektrischen Verbrauchern verändert die Anforderungen an die Verteilnetze grundlegend. Die Stromerzeugung erfolgt zunehmend dezentral, während Lastflüsse komplexer und schwerer vorhersehbar werden. Entsprechend groß ist der Anpassungsbedarf bei Infrastruktur und Netzbetrieb.

Vor diesem Hintergrund weisen Branchenvertreter auf einen erheblichen Handlungsdruck hin. Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt:

„Die Verteilnetzbetreiber stehen angesichts des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien, der Elektromobilität und der Batteriespeicher vor einer echten Herkulesaufgabe.“

Das Zitat verdeutlicht, dass der Erfolg der Energiewende nicht allein vom Zubau neuer Erzeugungsanlagen abhängt. Ebenso entscheidend ist es, die Verteilnetze rechtzeitig auszubauen, zu digitalisieren und flexibel auszurichten. Ohne ausreichende Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen könnten Engpässe entstehen, die den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien bremsen.

4. Verteilnetzbetreiber erwarten starken Zuwachs dank neuer Verbraucher

Zusätzlich zur Stromerzeugung tragen auch neue Verbrauchsformen maßgeblich zum wachsenden Leistungsbedarf bei. Elektromobilität, Wärmepumpen, Rechenzentren sowie die zunehmende Elektrifizierung industrieller Prozesse führen dazu, dass deutlich mehr Strom über die Verteilnetze transportiert werden muss.

Die Regionalszenarien zeigen, dass die Netze nicht nur höhere Leistungen aufnehmen, sondern auch flexibler auf zeitliche Unterschiede reagieren müssen. Eine besondere Herausforderung liegt in der zeitlichen Entkopplung von Solarstromerzeugung und Verbrauchsspitzen.

5. Hoher Investitionsbedarf und regulatorische Voraussetzungen

Sollen die erwarteten Zuwachsraten bewältigt werden, sind erhebliche Investitionen erforderlich. Verteilnetzbetreiber rechnen damit, dass Milliardenbeträge in neue Leitungen, leistungsfähigere Transformatoren sowie digitale Steuerungs- und Überwachungssysteme fließen müssen.

Zudem fordert die Branche stabile regulatorische Rahmenbedingungen. Planbare Erlösmodelle, angepasste Anreizsysteme und beschleunigte Genehmigungsverfahren gelten als Voraussetzung, um den Netzausbau rechtzeitig umzusetzen. Andernfalls drohen infrastrukturelle Engpässe, die den Fortschritt der Energiewende ausbremsen.

6. Was das für Photovoltaik-Markt und Investoren bedeutet

Für den Photovoltaik-Markt liefern die Prognosen ein klares Signal. Der langfristige Ausbaupfad unterstreicht die zentrale Rolle der Solarenergie in der künftigen Stromversorgung. Projektentwickler, Investoren und Flächeneigentümer können weiterhin von einer hohen Nachfrage ausgehen.

Gleichzeitig gewinnen netzdienliche Lösungen an Bedeutung. Photovoltaik-Anlagen mit integrierten Speichern, intelligenter Steuerung oder flexiblen Einspeisemodellen dürften künftig stärker in den Fokus rücken. Auch Geschäftsmodelle rund um Speicherbetrieb und Flexibilitätsvermarktung gewinnen zunehmend an Relevanz.

7. Bis 2045 sind die Perspektiven langfristig

Die Einschätzungen der Verteilnetzbetreiber zeigen, wie tiefgreifend sich das deutsche Energiesystem in den kommenden Jahrzehnten verändern wird. Der starke Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeichern gilt als wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Ob diese Transformation gelingt, hängt maßgeblich vom Zusammenspiel zwischen Politik, Netzbetreibern, Wirtschaft und Gesellschaft ab. Klar ist jedoch: Ohne leistungsfähige und zukunftsfähige Verteilnetze wird die Energiewende nicht erfolgreich umgesetzt werden können.

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